Lokale Entwicklungsstrategie  
"Gemeinsam denken - zusammen wachsen!"

In unserer Lokalen Entwicklungsstrategie für die Region geht es darum, festzulegen, was die Region und ihre BewohnerInnen in einer EU-Förderperiode, die jeweils 7 Jahre dauert, brauchen bzw. welchen Themen sich die Region widmen soll. Diese Strategie ist die Grundlage zur Bewerbung als „Lokale Aktionsgruppe“ (LAG), durch die es erst möglich wird, finanzielle Mittel aus dem Förderprogramm „LEADER“, das von EU, Bund und Land Kärnten unterstützt wird, in die Region zu bringen. 

Die Mitglieder der LAG (Vertreter aus Gemeinden, Sozialpartner, WK, LWK, Kultur, Tourismus etc.) beurteilen in zwei Gremien, welche Projekte für die Region passend sind und Erfolg versprechen. Sie entscheiden nicht willkürlich über die Förderungen: Die vorgeschlagenen Projekte müssen in die Strategie der Region passen, die vor der Förderperiode von den LAG-Mitgliedern und vielen weiteren regionalen Akteuren festgelegt wird.
Ausgearbeitete Projekte werden daher zuerst im Projektauswahlgremium auf Basis eines Kriterienkataloges selektiert und danach im Projektentscheidungsgremium beschlossen (inkl. der Förderhöhe, die sich in einem gewissen Rahmen bewegen kann). Erst dann können Projekte über die LAG bei der Landesverantwortlichen Stelle eingereicht werden.  

Die Strategie der Nockregion-Oberkärnten 2014 - 2020 finden Sie hier, unsere aktuellen und bisherigen Projekte finden Sie unter „Projekte“.

Förderperiode 2014 - 2020 

Die Förderperiode 2014-2020 startete mit der Anerkennung der LAG durch das Ministerium (BMLFUW). Bis 2020 können nun Projekte, die zur Regionsstrategie passen, eingereicht werden. Alle Details und Infos dazu entnehmen Sie bitte der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES).

Sicher haben Sie schon von unserem Demografie-Check für die Nockregion gehört. Dieser intensive Demografie-Check, der für jede einzelne unserer Mitgliedsgemeinden erstellt wurde, beleuchtet die Entwicklung der Region bis 2031 und zeigt auf, „was passiert, wenn nichts passiert“.  Wenn „nichts passiert“, hat die Region im Jahr 2031 um ca. 3.400 Einwohner weniger, das entspricht ungefähr der heutigen Einwohnerzahl von Millstatt!

Aufgrund des negativen Trends, der sich aus dem Demografie-Check ergibt,  sind wir alle aufgerufen, nicht zu jammern, sondern uns der Herausforderung der Abwanderung zu stellen, ihr einerseits entgegenwirken und uns gleichzeitig an diese Entwicklung anzupassen. Nur gemeinsam können wir die Zukunft meistern, daher werden in verstärkter Form vielfältige Kooperationen zwischen den Gemeinden, aber auch z.B. mit BürgerInnen und der Wirtschaft, anzustreben sein – denn: Nur gemeinsam sind wir stark!

Gemeinsam wurde auch unsere Entwicklungsstrategie diesen neuen Anforderungen, die sich aus dem Demografie-Check ergeben, angepasst. Viele Akteure konnten dabei ihre Ideen einfließen lassen.

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte!